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     In Anbetracht des fortgeschrittenen Alters der Betroffenen schien es geraten, vom üblichen 5-jährigen Intervall abzugehen und dieses auf 2 ½ Jahre zu verkürzen. Wie sich herausgestellt hat, eine leider nur zu berechtigte Entscheidung. Also 62 ½-Jahre-Jubiläum ohne besondere Feierlichkeiten für beide Klassen. Das deshalb, weil die 5 A nach dem frühen Ableben von Klassenvorstand „Theo“ führerlos geworden war und vom unvergessenen Casa adoptiert wurde.       In guter, aber – in Anbetracht der unerfreulichen Schicksale vieler männlicher und weiblicher Kollegen – nicht übermütiger Stimmung, traf sich eine Runde von 12 Unentwegten, verstärkt durch einige Ehegatten, zu einem ausgedehnteren Mittagessen im Arkadenhof. Nicht sehr originell, aber bevorzugt wegen wichtig gewordener guter Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, durchgehender Öffnungszeit und herzeigbarer Gastronomie.       Ein besonders erfreuliches Ereignis. Der Zeitpunkt, ja, der Zeitpunkt 6. Oktober war diktiert vom Österreich-Besuch einer ganz lieben Kollegin, die jetzt verwitwet in Frankreich lebt, eine enge Freundschaft zu einem Klassenkameraden gefunden hat, der ihr endlich gestand, sie schon in der Schulzeit, d. h. vor 66 Jahren, begehrt zu haben. Wie war das doch gleich mit dem guten Ding?       Mit kräftig begossenen guten Wünschen für die verhinderten Kollegen und dem gegenseitigen Versprechen, alles zu tun, um im Jahr 2020 ein doch bemerkenswertes Wiedersehen feiern zu können, haben wir uns verabschiedet.                             Maximilian Klaffenböck
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Außerordentliche Maturafeier des Jahrganges 1954/1955
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